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Das Berstlining von schadhaften Kanälen ist ein grabenloses Erneuerungsverfahren. Hierbei wird das Altrohr durch Aufbersten oder Aufschneiden zerstört und radial in den umliegenden Boden verdrängt. Hinter dem Berstkopf hängt das neue werkseitig hergestellte und auf der Baustelle gefügte Produktrohr (aus bspw. PP HM oder PE 100 RC oder SPC RC). Dieses wird direkt in den freien Querschnitt mit eingezogen.

Beim Berstlining muss insbesondere auf den umliegenden Baugrund (Verdrängbarkeit) und eventuell kreuzende oder parallel verlegte Leitungen geachtet werden. Der Anschluss der Hausanschlussleitungen erfolgt in der Regel offen.

Man unterscheidet beim Berstlining zwei Verfahren: das dynamische Berstlining und das statische Berstlining.

Als Systemproduzent bietet SIMONA für das Berstliningverfahren von Freispiegelleitungen Rohre, Elektroschweißmuffen und anwendungsspezifische Formteile entsprechend der Baustellenanforderungen.

Sanierungsbereich

DN 100 – DN 1200
Mittels Berstlining können alle gängigen, für Abwasserkanäle eingesetzten, zähen und spröden Werkstoffe (ausgenommen hiervon sind Stahlbetonrohre) saniert werden. Auch Werkstoffkombinationen, wie bspw. bereits mit Schlauchlinern sanierte Kanäle, können mittels Berstlining erneuert werden.

Anlehnender Verweis

Erneuerung von Abwasserleitungen und -kanälen durch Berstverfahren
DWA-M 143-15

Durchschnittliche Nutzungsdauer

 Technische Nutzungsdauer gemäß GSTT Information 22-1: 80 - 100 Jahre