Firmengeschichte

Chronik der SIMONA AG

2007 feiert SIMONA 150jähriges Bestehen. 1857 als Unternehmen der Lederverarbeitung gegründet, erlangte die Carl Simon Söhne zu Beginn des 20ten Jahrhunderts internationale Bedeutung. Die beiden Weltkriege führten zum Zusammenbruch der Lederindustrie und SIMONA in eine ernste Krise. Neue Geschäftsfelder wurden gesucht und mit der Kunststoffproduktion gefunden. Seitdem ist das Unternehmen kontinuierlich gewachsen. Auch in Zukunft werden wir mit Energie, Dynamik und Leidenschaft unsere anspruchsvollen Ziele erreichen und die hohen Anforderungen unserer Kunden erfüllen. Weltweit. Persönlich. Und immer einen Schritt voraus. Wichtige Meilensteine unserer Unternehmensgeschichte:


1857   Gründung der Lederfabrik Carl Simon Söhne in Kirn
 
1907    Im 50. Jubiläumsjahr ist Carl Simon Söhne ein weltweit bedeutendes Unternehmen mit Werken in Kirn, Rokitzan (Böhmen) sowie Madras (Indien) und mehr als  1.200 Mitarbeitern.
 
1954   Dr. Wolfgang Bürkle tritt als Berater in das durch die Weltkriege in Schwierigkeiten geratene Unternehmen ein.
 
1955   Dr. Bürkle wird neben Hellmut Simon Geschäftsführer. Die Firma arbeitet erstmals seit Jahren wieder mit Gewinn.
 
1956   Dr. Bürkle beginnt mit ersten Versuchen zur Fertigung von Kunststoffplatten auf einer selbstgebauten Presse.
 
1961   Die erste speziell für die Produktion von Kunststoffplatten konzipierte Presse und der erste Plattenextruder werden aufgestellt.
 
1965-1975   Der Firmenname wird in „SIMONA GmbH, Kunststoff-Halbzeuge“ geändert. Der Umsatz der unter dem Warenzeichen „SIMONA“ vertriebenen Kunststofferzeugnisse ist erstmals höher als der Lederumsatz. Gründung von Tochtergesellschaften in Frankreich, Italien und Start der Produktion von Kunsstoffrohren im baden-württembergischen Ringsheim. Die Lederfabrikation wird 1973 nach 116 Jahren eingestellt.
 
1988   Umwandlung der SIMONA GmbH in eine Aktiengesellschaft.
 
1990   Börsengang der SIMONA AG und Gründung der Tochtergesellschaft SIMONA UK in Stafford, England
 
1993   Zertifizierung nach DIN EN ISO 9001.
 
1995 - 1999   Gründung von Tochtergesellschaften in Tschechien, Hongkong, Polen und Beginn der Fertigung von High-Purity-Rohrleitungskomponenten im Werk Ettenheim.
 
2001   Gründung der Tochtergesellschaft SIMONA IBERICA in Spanien und Eröffnung einer Repräsentanz in Shanghai. Das SIMONA-Umweltmanagementsystem wird nach ISO 14001 zertifiziert.
 
2002   Gründung eines Produktions-Joint-Ventures mit Georg Fischer für die Herstellung von High Purity Rohrleitungskomponenten aus Fluorpolymeren am Standort Ettenheim.
 
2004   Gründung von SIMONA AMERICA Inc. Einstieg in den amerikanischen Markt mit eigener Produktion und Vertrieb extrudierter Platten in Mountaintop, Pennsylvania.
 
2006   SIMONA AG erwirbt das Kunststoffgeschäft der Deutschen Holzveredelung Alfons und Ewald Schmeing oHG mit Sitz in Kirchhundem-Würdinghausen (Nordrhein-Westfalen).
 
2007   150 jähriges Firmenjubiläum. Umzug der SIMONA AMERICA Inc. in eigenen Produktionsstandort in Hazleton (Pennsylvania). Beginn des Aufbaus von Produktionsstandorten in Tschechien und China.
     
2008   Markteinführung der Produktfamilie PP-DWU AlphaPlus und der Innovation Hohlkammerplatte.
Die erste multifunktionale Produktionsstätte von SIMONA in Litvinov/Tschechien nimmt Teilbetrieb auf.
     
2009  

DIBT-Zulassung für SIMONA ® PP-DWU AlphaPlus ® - erster und einziger Halbzeughersteller mit eigener Zulassung für eine PP Formmasse. Das Werk in Litvinov, Tschechien nimmt Vollbetrieb auf. Im Werk in Jiangmen, China, startet die Testproduktion.

     
2010   Im April wird das neue Werk in Jiangmen, China, mit einem Festakt offiziell eröffnet.
Tod von Anita Bürkle, Großaktionärin und Witwe des langjährigen Vorstands- und Aufsichtsratsvorsitzenden der SIMONA AG, Dr. Wolfgang Bürkle



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