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Abwasserrohre mit eiförmiger Geometrie sind bereits seit dem 19. Jahrhundert im Einsatz. Die Vorteile dieser besonderen Rohrgeometrie werden auch heute noch geschätzt, wobei sich die eingesetzten Materialien vom einfachen Bruchsteinmauerwerk hin zu modernsten Rohrwerkstoffen aus thermoplastischen Kunststoffen weiterentwickelt haben.

Insbesondere in städtischen Mischwasserkanälen haben die Kommunen heute mit stark wechselnden Abflussmengen zu kämpfen. Ein nicht zuletzt durch Wassersparmaßnahmen reduzierter Trockenwetterabfluss führt insbesondere im Sommer zu reduzierten Schmutzwassermengen, die Ablagerungen in den Kanälen begünstigen. Durch die Ei-Profilform wird im Sohlbereich bei niedriger Füllmenge eine erhöhte Fließgeschwindigkeit und somit ein besserer hydraulischer Abfluss mit Spül- und Selbstreinigungseffekt erreicht. Bei hohen Niederschlags- bzw. Schmutzwassermengen steht ein entsprechend hohes Abflussvolumen durch das sich nach oben erweiternde Profil zur Verfügung.

Die nachhaltige Rohrsanierung von Ei-Profilen gehört somit sicherlich zu den besonderen Herausforderungen in der Kanalsanierung. Eine Erneuerung der Ei-Profile im offenen Graben ist allerdings nicht immer möglich. Auch punktuelle Reparaturmaßnahmen garantieren den Betreibern keine dauerhaften Lösungen. 

Für diese Problemstellung hat die SIMONA AG eine Lösung mit Partnern aus dem Rohrsanierungsmarkt geschaffen. Mit SIMONA® PE 100 Ei-Profilrohren - ob gesteckt (Typ: karo-san) oder geschweißt - können schadhafte Altkanäle dauerhaft sicher saniert werden.

Als Systemproduzent bietet SIMONA für das Einzelrohrlining von Ei-Profilen passende Liningrohre, Innen- und Außensättel sowie anwendungsspezifische Sonderformteile entsprechend der situativen Baustellenanforderung an.

Sanierungsbereich

DN 200/300 - DN 805/1239
nach hydraulischer und statischer Anforderungen

Anlehnender Verweis

Renovierung von Abwasserleitungen und -kanälen mit vorgefertigten Rohren mit und ohne Ringraum, DWA-M 143-13