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Als global tätiges Unternehmen der Kunststoffverarbeitung sind wir uns unserer großen Verantwortung gegenüber der Umwelt, den Kunden und Geschäftspartnern, Kapitalgebern, unseren Mitarbeitenden sowie der Öffentlichkeit an all unseren Standorten bewusst.

Zu dieser gesellschaftlichen Verantwortung gehört, dass wir uns jederzeit und überall an geltende Gesetze halten, ethische Grundwerte respektieren und vorbildlich handeln. Jeder von uns hat diese Verantwortung wahrzunehmen, der Vorstand, die Führungskräfte und jeder einzelne Mitarbeitende.

Um dieser Verantwortung gerecht zu werden, haben wir ein gemeinsames Leitbild erarbeitet und in unserem Verhaltenskodex festgelegt. Er definiert Leitsätze, die wir im täglichen Leben umsetzen können, legt verbindliche Richtlinien fest und transportiert gesetzliche Vorgaben in Handlungsanweisungen.

Als zentrales Compliance-Element umfasst der Verhaltenskodex die fundamentalen Vorgaben für die gesamte Geschäftstätigkeit von SIMONA in den Bereichen:

  • Gesetzestreues Verhalten
  • Produktsicherheit und Produktqualität
  • Fairer Wettbewerb und Kartellrecht
  • Verbot von Korruption
  • Interessenkonflikte, Geschenke und Einladungen
  • Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz
  • Nutzung unserer Unternehmensressourcen
  • Vertraulichkeit, Schutz geistigen Eigentums und Datenschutz
  • Internationales Handel und Geldwäscheprävention
  • Insiderrecht
  • Vielfalt, Chancengleichheit und gegenseitiger Respekt
  • Menschen- und Arbeitnehmerrechte
  • Verantwortung gegenüber unserer Umwelt

Die Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben und der Verhaltensrichtlinien wird durch den Dreiklang Prävention, Kontrolle und Sanktion sichergestellt.

Präventive Maßnahmen sind interne Richtlinien und auch die Gestaltung unsere Organisation um Compliance-relevante Sachverhalte zu verhindern (z. B. Funktionstrennung, Genehmigungsverfahren, Unterschriftenregelungen oder das konsequente Vier-Augen-Prinzip). Als börsennotiertes Unternehmen gehören bei SIMONA hierzu noch insbesondere Richtlinien zu Insiderregeln und Directors Dealings. Hierzu zählt auch die Beratung unserer Mitarbeiter durch den bestellten Compliance Officer. Weiter wird unser Compliance-System mit unserem Risk-Management verzahnt. In einem jährlich wiederkehrenden Prozess werden die für SIMONA spezifischen Compliance-Risiken systematisch ermittelt, analysiert und aktualisiert. Bei Hinzutreten neuer Risiken, werden entsprechende Maßnahmen zum Risikomanagement ermittelt und eingeführt, sowie bei Bedarf neue Richtlinien erlassen.

Die wiederkehrende Kontrolle erfolgt sowohl im Rahmen der Konzernrevision als auch über die verpflichtende Einbindung der Rechtsabteilung/des Compliance-Officers in risikoanfällige Arten von Geschäften durch Richtlinienvorgaben. Beide Kontrollinstanzen prüfen, ob die Vorgaben und internen Richtlinien im In- und Ausland eingehalten werden. Weiterer wesentlicher Bestandteil der Kontrolle im Hinblick auf mögliche Compliance-Verstöße wird in Kürze das externe Hinweisgeber-System sein, über das mögliche Regelverstöße und Risiken in anonymer Form an den Compliance-Officer gemeldet werden können.

Sollten Verstöße gegen den Verhaltenskodex, Gesetze oder interne Richtlinien festgestellt werden, ergreift das Unternehmen arbeits-, zivil- aber auch strafrechtliche Sanktionen.

Um die sich aus den gesetzlichen Anforderungen und den Verhaltensrichtlinien ergebenden hohen Anforderungen erfüllen zu können, hat SIMONA einen Compliance-Officer (CCO) ernannt. Der CCO ist zentraler Ansprechpartner für alle Compliance-relevanten Fragen und hat die Aufgabe, das Thema Compliance weiter in der Unternehmenskultur zu verankern.

Bei Fragen und Compliance-relevanten Hinweisen erreichen Sie unseren Compliance-Officer unter folgenden Kontaktdaten:

Dr. Kirsten Discher
compliance@simona.de


Die Anliegen, Bedenken und Fragen werden ernst genommen sowie vertraulich und zügig behandelt.