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SIMONA schließt Vereinbarung zum Kauf der Boltaron Performance Products, LLC

Dienstag, 01.  April 2014

Kirn, 01.04.2014. Die SIMONA AG, Kirn, Deutschland, hat heute (31.03.2014, Lokalzeit (Eastern Standard Time)) - über eine mittelbare Tochtergesellschaft in den USA - eine Vereinbarung zum Kauf der Geschäftsaktivitäten der Boltaron Performance Products, LLC, Newscomerstown, OH, USA, unterzeichnet.

Boltaron ist ein führender US-amerikanischer Hersteller von thermoplastischen Halbzeugen für die Innenauskleidung von Flugzeugen und Personenzügen sowie für Anwendungen in der Bau-, chemischen Prozess- und Halbleiterindustrie. Boltaron vereint die Produktionsverfahren Extrusion, Kalandrieren und Vakuumkaschieren unter einem Dach. Das Unternehmen erzielt einen Jahresumsatz von ca. 30 Mio. USD und beschäftigt 90 Mitarbeiter. Über den Kaufpreis haben die Parteien Stillschweigen vereinbart.

Mit der Akquisition setzt die SIMONA AG ihre Strategie fort, auf dem wichtigen Kunststoffmarkt USA durch gezielte Zukäufe zu wachsen und neue Anwendungsgebiete zu erschließen. Die Akquisition von Boltaron bietet darüber hinaus Zugang zum weltweit wachsenden Kunststoffmarkt für die Luftfahrtindustrie.

Der Vollzug der Transaktion steht noch unter dem Vorbehalt verschiedener Bedingungen. Mit dem Vollzug rechnet der Vorstand im Laufe des April 2014.

Der Vorstand

SIMONA AMERICA INC. akquiriert Laminations Inc.

Mittwoch, 08. Januar 2014

Kirn, 8. Januar 2014. SIMONA AMERICA INC., Hazleton, PA, USA, eine 100%ige Tochtergesellschaft der SIMONA AG, hat rückwirkend zum 01. Januar 2014 die Laminations Inc., Archbald, PA, USA, übernommen. Laminations Inc. ist ein führender US-amerikanischer Hersteller von Platten aus Polyolefinen und Fluorpolymeren mit einem jährlichen Umsatz von ungefähr 30 Mio. US-Dollar und 110 Mitarbeitern. Ein Großteil der eigenen Produktion wird auf dem US-amerikanischen Markt vertrieben. Das Unternehmen liefert darüber hinaus Hochleistungskunststoffplatten aus PE und Fluorpolymeren an Kunden in Europa und der Asien-Pazifik-Region. Ziel der   Transaktion ist es, die Kompetenz und die verfahrenstechnischen Möglichkeiten beider Unternehmen im Schlüsselmarkt für Fluorpolymere zu bündeln und zu stärken.

Durch die Akquisition stärkt SIMONA AMERICA seine Position im US-amerikanischen Markt für Kunststoffhalbzeuge. Die Übernahme versetzt SIMONA AMERICA in die Lage, neue Anwendungsfelder in Märkten für HDPE wie der Freizeit-, Möbel- und Marineindustrie zu erschließen. Darüber hinaus erweitert die Akquisition die Produktionskapazitäten und Herstellverfahren. Die Erweiterung der Materialkompetenz und Verfahrenstechnik beider Unternehmen positioniert SIMONA für stärkeres Wachstum im globalen Markt für Platten aus Hochleistungsfluorpolymeren.

Die Transaktion ist Teil der Internationalisierungsstrategie des SIMONA Konzerns. Ziel ist die systematische Erschließung von Wachstumsmärkten für thermoplastische Kunststoffprodukte außerhalb Europas, in denen eine signifikante Marktposition angestrebt wird.

Beide Parteien haben Stillschweigen zu Details der Transaktion vereinbart.

Der Vorstand

Änderungen im Vorstand der SIMONA AG

Dienstag, 20. September 2011

Kirn, 20.09.2011. Mit Wirkung vom 01.01.2012 wird Fredy Hiltmann (56) als neues Mitglied in den Vorstand der SIMONA AG berufen. Herr Hiltmann wird das Ressort Finanzen verantworten (Chief Financial Officer). Herr Hiltmann hat nach einer kaufmännischen Berufsausbildung ein Studium als Betriebsökonom HWV absolviert. Er hatte leitende Stellungen in verschiedenen, weltweit tätigen Unternehmen inne (u. a. Siemens AG, Georg Fischer AG). Zuletzt war Herr Hiltmann als Chief Financial Officer der Metalor Gruppe tätig. Herr Hiltmann ist Schweizer Staatsbürger.

Vorstandsmitglied Detlef Becker (51) wird - im gegenseitigen Einvernehmen mit dem Aufsichtsrat - seine aktive Vorstandstätigkeit mit Ablauf des 30.09.2011 beenden. Er gehörte seit dem 1. April 2008 dem Vorstand der SIMONA AG an. Herr Becker leitete die Ressorts Vertrieb und Marketing, die künftig von Wolfgang Moyses, Vorstandsvorsitzender der SIMONA AG, verantwortet werden. Der Aufsichtsratsvorsitzende der SIMONA AG, Hans-Werner Marx, dankt Herrn Becker für die geleistete Arbeit

SIMONA ordnet Vorstand neu

Freitag, 26. Februar 2010

Kirn, 26.02.10. Die SIMONA AG verkleinert ihren Vorstand aus wirtschaftlichen Gründen. Der Aufsichtsrat hat beschlossen, den Vertrag von Herrn Jochen Feldmann, der am 31.12.2010 turnusmäßig endet, nicht zu verlängern. Herr Feldmann war im Vorstand zuständig für Controlling, Rechnungswesen, Einkauf, IT/Organisation und Qualitätsmanagement.

Der Aufsichtsrat dankt Herrn Feldmann für seine engagierte und erfolgreiche Tätigkeit im SIMONA Vorstand. Die Ressorts von Herrn Feldmann übernimmt mit sofortiger Wirkung Wolfgang Moyses, Vorsitzender des Vorstandes der SIMONA AG.

SIMONA bestätigt Schließung des Standortes Würdinghausen

Donnerstag, 05. November 2009

Kirn, 05.11.09. Die SIMONA AG hat den Beschluss gefasst, das Werk Würdinghausen aufgrund signifikanter Verluste am Standort zum nächstmöglichen Zeitpunkt zu schließen. Dem gingen intensive und ausführliche Beratungen mit Betriebsrat und Gewerkschaft unter Einbindung eines Gutachters voraus. Betroffen sind 78 Mitarbeiter, die an dem Standort Pressplatten, Profile und Fertigteile vor allem für die Kundengruppen Maschinenbau und Transporttechnik herstellen.

Das am Standort Würdinghausen produzierte Produktprogramm wird in bestehende SIMONA Standorte integriert. SIMONA führt zurzeit Gespräche mit Betriebsrat und Gewerkschaft über einen sozialverträglichen Interessensausgleich und Sozialplan.

Diese Adhoc-Mitteilung ergänzt die Adhoc-Mitteilung vom 13. August 2009.

SIMONA erwägt Schließung des Produktionsstandortes Würdinghausen

Donnerstag, 13. August 2009

Kirn, 13.08.09. Die SIMONA AG erwägt, das Werk Würdinghausen aufgrund signifikanter Verluste am Standort zu schließen. Betroffen sind 84 Mitarbeiter, die an dem Standort Pressplatten, Profile und Fertigteile vor allem für die Kundengruppen Maschinenbau und Transporttechnik herstellen.

Das am Standort Würdinghausen produzierte Produktprogramm soll in bestehende SIMONA-Standorte integriert werden. Die Abwicklung soll sozialverträglich durchgeführt werden. Die Geschäftsleitung führt zurzeit Gespräche mit Betriebsrat und Gewerkschaft über einen Interessensausgleich und Sozialplan.

SIMONA im ersten Halbjahr: positives Ergebnis trotz drastischen Umsatzrückgangs

Freitag, 31. Juli 2009

Kirn, 31.07.09. Der SIMONA Konzern zeigt sich robust in der Wirtschaftskrise. Deutliche Auftragsrückgänge in den Kernbranchen Chemie und Maschinenbau haben zu starken Umsatzeinbußen geführt. Dennoch konnte ein positives Ergebnis erzielt werden. Das ist einem frühzeitig eingeleiteten Sparprogramm und einer guten Marktpositionierung zu verdanken.

Im ersten Halbjahr 2009 hat der SIMONA Konzern einen Umsatz von 106,3 Mio. EUR erzielt. Das entspricht einem Rückgang von 32,3 Prozent gegenüber dem sehr guten ersten Halbjahr 2008, in dem 157,1 Mio. EUR erlöst wurden. Das Ergebnis vor Steuern beträgt 3,5 Mio. EUR (im Vorjahr 13,4 Mio. EUR), wie Wolfgang Moyses, Vorsitzender des Vorstandes, auf der Hauptversammlung heute mitteilte.

Ausführliche Informationen werden mit dem Halbjahresbericht am 26. August 2009 veröffentlicht.

SIMONA verkauft Joint Venture Anteile an GF Piping Systems - Konzentration auf Kernbranchen Chemie und Industrie im Markt für Fluorpolymere

Donnerstag, 31. Januar 2008

Kirn, 31.01.2008. Mit Wirkung vom 1. Januar 2008 übernimmt GF Piping Systems, Schaffhausen (Schweiz), den 50%igen Anteil der SIMONA AG im gemeinsamen Joint Venture Georg Fischer SIMONA Fluorpolymer Products GmbH, Ettenheim. Über die Modalitäten des Verkaufs haben die Parteien Stillschweigen vereinbart.

Das im Jahr 2002 gegründete Joint Venture verfügt über eine der weltweit modernsten Reinraumproduktionen und ist auf die Herstellung von High-Purity Rohrleitungssystemen, unter anderem für die Halbleiterindustrie, spezialisiert.

SIMONA konzentriert sich im Markt für Fluorpolymere künftig auf den Ausbau des Geschäfts in den Kernbranchen Chemie und Industrie.
Die gute Zusammenarbeit auf operativer Ebene werden SIMONA und GF Piping Systems fortsetzen.

SIMONA erwirbt Kunststoffgeschäft der Deutsche Holzveredelung Alfons und Ewald Schmeing oHG

Mittwoch, 30. August 2006

Der SIMONA Konzern erwirbt durch einen Asset-Deal das Kunststoffgeschäft der Deutschen Holzveredelung Alfons und Ewald Schmeing oHG mit Sitz in Kirchhundem-Würdinghausen (Nordrhein-Westfalen) mit Wirkung zum 1. Oktober 2006. Das unter dem Markennamen Dehoplast zusammengefasste Kunststoffgeschäft der Deutschen Holzveredelung hat ein Umsatzvolumen von rund 18 Mio. Euro und beinhaltet die Herstellung und den Vertrieb von Pressplatten, extrudierten Platten, Vollstäben, Profilen und Fertigteilen, vorwiegend aus den Werkstoffen Polyethylen (PE) und Polypropylen (PP). Über die Höhe des Kaufpreises haben beide Parteien Stillschweigen vereinbart.

SIMONA rundet mit dem Erwerb von Dehoplast ihr bestehendes Produktprogramm technischer Halbzeuge ab und erweitert das Portfolio um Fertigteile. Das Fertigteilgeschäft umfasst die Fertigung von Zubehörteilen für den Maschinenbau, die Transport- und Lagertechnik. SIMONA stärkt mit der Übernahme seine Position als führender Anbieter von Kunststoffhalbzeugen für industrielle Anwendungen.

Zum Kunststoffbereich gehört auch die Fertigung von Stanzplatten, die unter dem Markennamen frisylen® vertrieben werden. Dehoplast stellt ihre Kunststoffhalbzeuge und Fertigteile in zwei Werken in Kirchhundem-Würdinghausen und in Hilchenbach-Lützel im Siegerland her. Insgesamt beschäftigt Dehoplast rund 100 Mitarbeiter, die von SIMONA übernommen werden.

Das Geschäft mit Kunstharzpressholz, das unter dem Namen dehonit® betrieben wird, verbleibt in der Deutschen Holzveredelung Alfons und Ewald Schmeing oHG.

Im Zuge der Übernahme soll die technische Kompetenz der unterschiedlichen Produktionsstandorte von Dehoplast und SIMONA im Rahmen eines noch auszuarbeitenden Standortkonzeptes ausgebaut werden.