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Einladung zur Hauptversammlung 2020

Bitte beachten Sie die besonderen Bedingungen zur Teilnahme an der virtuellen Hauptversammlung ausschließlich im Wege elektronischer Zuschaltung (keine elektronische Teilnahme) und der Ausübung Ihres Stimmrechts im Wege elektronischer Briefwahl.

Die ordentliche Hauptversammlung der SIMONA Aktiengesellschaft, 55606 Kirn, findet am Freitag, den 05. Juni 2020, um 11:00 Uhr, statt.

Die Versammlung findet ohne physische Präsenz der Aktionäre und ihrer Bevollmächtigten in den Geschäftsräumen der Gesellschaft in 55606 Kirn, Teichweg 16, statt.

Die gesamte Versammlung wird nach § 1 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 des Gesetzes über Maßnahmen im Gesellschafts-, Genossenschafts-, Vereins-, Stiftungs- und Wohnungseigentumsrecht zur Bekämpfung der Auswirkungen der COVID-19-Pandemie unter der Internetadresse der Gesellschaft www.simona.de/hv im Wege elektronischer Zuschaltung der Aktionäre oder ihrer Bevollmächtigten (keine elektronische Teilnahme) in Bild und Ton übertragen.

Vorbemerkung

Aufgrund der Ausbreitung des Coronavirus (SARS-CoV-2) wird die SIMONA AG dieses Jahr ihre Hauptversammlung erstmals als virtuelle Hauptversammlung ohne physische Präsenz der Aktionäre und ihrer Bevollmächtigten durchführen. Der Vorstand der SIMONA AG hat dies mit Zustimmung des Aufsichtsrates beschlossen, um die gesetzlichen Beschränkungen von Veranstaltungs- und Versammlungsmöglichkeiten einzuhalten sowie Gesundheitsrisiken für die Aktionäre, die Mitarbeitenden und Organmitglieder der SIMONA AG sowie aller an der Durchführung der Hauptversammlung Beteiligten zu vermeiden.

Die Gesundheit der Teilnehmer der Hauptversammlung hat für die SIMONA AG höchste Priorität. Die Aktionäre sollen dennoch zu dem angekündigten Termin der Hauptversammlung am 05. Juni 2020 ihr Stimmrecht und ihre Fragemöglichkeit ausüben können. Der SIMONA AG ist es darüber hinaus wichtig, mit Zustimmung der Hauptversammlung die vorgeschlagene Dividende pünktlich in voller Höhe auszahlen zu können. Hierdurch sollen die Aktionäre auch in der gegenwärtigen Krisensituation angemessen am Geschäftserfolg des Geschäftsjahres 2019 beteiligt werden.

Die diesjährige Hauptversammlung der SIMONA AG wird daher rein virtuell - ohne physische Präsenz der Aktionäre und ihrer Bevollmächtigten - stattfinden. Nähere Erläuterungen hierzu finden Sie nachstehend unter „Virtuelle Hauptversammlung“.

1. Vorlage des festgestellten Jahresabschlusses der SIMONA AG und des gebilligten Konzernabschlusses, des Lageberichts für die SIMONA AG und des Konzernlageberichts, der mit dem Lagebericht der SIMONA AG zusammengefasst ist, des erläuternden Berichts des Vorstandes zu den Angaben nach § 289a, § 315a HGB sowie des Berichts des Aufsichtsrates für das Geschäftsjahr 2019

Die genannten Unterlagen können im Internet unter www.simona.de im Bereich Investor Relations eingesehen werden. Ferner werden die Unterlagen den Aktionären während der Hauptversammlung unter der vorgenannten Internetadresse zugänglich gemacht und erläutert.

Der Aufsichtsrat hat den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss und den Konzernabschluss am 23. April 2020 gebilligt. Der Jahresabschluss ist damit festgestellt. Dementsprechend hat die Hauptversammlung zu diesem Tagesordnungspunkt keine Beschlüsse zu fassen.

2. Beschlussfassung über die Verwendung des Bilanzgewinns

Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, den im Jahresabschluss ausgewiesenen Bilanzgewinn von 9.952.881,84 EUR wie folgt zu verwenden:

a) Zahlung einer Dividende von 10,00 EUR je Aktie, zahlbar am 10. Juni 2020: 6.000.000,00 EUR
b) Vortrag auf neue Rechnung: 3.952.881,84 EUR

Anmerkung: Der Vorstand hat seinen ursprünglichen Gewinnverwendungsvorschlag vom 12.03.2020, der die Ausschüttung einer unveränderten Dividende von 14,00 EUR je Aktie für das Geschäftsjahr 2019 vorsah, aufgrund der zwischenzeitlichen Erkenntnisse über die zu erwartenden starken Auswirkungen der Corona-Pandemie auf das Geschäft von SIMONA im Einvernehmen mit dem Aufsichtsrat auf 10,00 EUR je Stückaktie reduziert. Damit wollen Vorstand und Aufsichtsrat die Aktionäre einerseits angemessen am Unternehmenserfolg beteiligen und andererseits die Belastungen durch die Corona-Pandemie auf die künftig benötigte Liquidität berücksichtigen.

3. Beschlussfassung über die Entlastung des Vorstandes für das Geschäftsjahr 2019

Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, den im Geschäftsjahr 2019 amtierenden Mitgliedern des Vorstandes für diesen Zeitraum Entlastung zu erteilen.

4. Beschlussfassung über die Entlastung des Aufsichtsrates für das Geschäftsjahr 2019 

Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, den im Geschäftsjahr 2019 amtierenden Mitgliedern des Aufsichtsrates für diesen Zeitraum Entlastung zu erteilen.

5. Wahl des Abschlussprüfers und des Konzernabschlussprüfers für das Geschäftsjahr 2020

Der Aufsichtsrat schlägt auf Empfehlung seines Prüfungsausschusses vor, die PricewaterhouseCoopers GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Frankfurt am Main, zum Abschlussprüfer der SIMONA AG und Konzernabschlussprüfer des SIMONA Konzerns für das Geschäftsjahr 2020 zu wählen.

Virtuelle Hauptversammlung

Der Vorstand der SIMONA AG hat mit Beschluss vom 02. April 2020 und unter Zustimmung des Aufsichtsrates vom 23. April 2020 entschieden, von den Regelungen des Art. 2 des Gesetzes zur Abmilderung der Folgen der COVID-19-Pandemie im Zivil-, Insolvenz- und Strafverfahrensrecht vom 27. März 2020 (BGBl. I S. 569), namentlich gemäß § 1 Abs. 2 Satz 1 des Gesetzes über Maßnahmen im Gesellschafts-, Genossenschafts-, Vereins-, Stiftungs- und Wohnungseigentumsrecht zur Bekämpfung der Auswirkungen der COVID-19-Pandemie („COVID-19-Gesetz“) Gebrauch zu machen, dass die Hauptversammlung ohne physische Präsenz der Aktionäre und ihrer Bevollmächtigten als virtuelle Hauptversammlung ausschließlich im Wege elektronischer Zuschaltung (keine elektronische Teilnahme) abgehalten wird und dass die Stimmrechtsausübung der Aktionäre nur über elektronische Briefwahl sowie Vollmachtserteilung, nicht hingegen über eine elektronische Teilnahme, möglich ist.

Es erfolgt eine Bild- und Tonübertragung der gesamten Hauptversammlung über die Internetseite der Gesellschaft über das unter www.simona.de/hv erreichbare passwortgeschützte InvestorPortal der SIMONA AG („SIMONA-InvestorPortal“). Aktionäre oder deren Bevollmächtigte können an der Hauptversammlung nicht physisch, sondern nur im Wege elektronischer Zuschaltung über das SIMONA-InvestorPortal teilnehmen und ihr Stimmrecht nur im Wege elektronischer Kommunikation mittels elektronischer Briefwahl über das SIMONA-InvestorPortal oder über Vollmachtserteilung (einschließlich der Vollmachtserteilung an die von der Gesellschaft benannten Stimmrechtsvertreter) ausüben.

Sie müssen sich hierzu bis spätestens Freitag, 29. Mai 2020 (24:00 Uhr), in der nachstehend unter „Anmeldung und Teilnahme“ angegebenen Weise unter Nachweis ihrer Teilnahmeberechtigung bei der Gesellschaft angemeldet haben. Am Tag der Hauptversammlung, dem 05. Juni 2020, können sie sich dann auf der Internetseite der Gesellschaft unter www.simona.de/hv mit den auf der ihnen zugesandten Zugangskarte angegebenen Zugangsdaten elektronisch über das SIMONA-InvestorPortal zuschalten und ab Beginn der Hauptversammlung um 11:00 Uhr bis zu deren Beendigung im Wege elektronischer Zuschaltung der Hauptversammlung folgen.

Die elektronische Zuschaltung ermöglicht keine elektronische Teilnahme an der Hauptversammlung im Sinne des § 1 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 des COVID-19-Gesetzes. Aktionäre oder Aktionärsvertreter, die sich nicht rechtzeitig ordnungsgemäß zur Teilnahme an der Hauptversammlung im Wege elektronischer Zuschaltung angemeldet haben, können sich nicht über das SIMONA-InvestorPortal zuschalten.

Das SIMONA-InvestorPortal wird ab Freitag, den 15. Mai 2020 (0:00 Uhr) – entsprechend dem Nachweisstichtag/„Record Date“ –, zur Verfügung stehen. Nach der elektronischen Zuschaltung über das SIMONA-InvestorPortal können die Teilnehmer die gesamte Hauptversammlung in Bild und Ton in Echtzeit verfolgen. Über das SIMONA-InvestorPortal können Aktionäre (und gegebenenfalls deren Bevollmächtigte) das Stimmrecht im Wege elektronischer Kommunikation mittels elektronischer Briefwahl ausüben sowie Vollmacht und Weisungen an die Stimmrechtsvertreter der Gesellschaft erteilen. Die Einzelheiten zur Ausübung des Stimmrechts mittels elektronischer Briefwahl werden nachstehend unter “Anmeldung und Teilnahme“ erläutert; die Einzelheiten zur Vollmachtserteilung werden nachstehend unter „Stimmrechtsvertretung“ erläutert.

Ordnungsgemäß angemeldete Aktionäre oder Aktionärsvertreter haben die Möglichkeit, im Wege elektronischer Kommunikation Fragen zu stellen. Die Einzelheiten hierzu werden nachstehend unter „Rechte der Aktionäre“ erläutert.

Aktionäre oder Aktionärsvertreter, die ihr Stimmrecht ausgeübt haben, haben die Möglichkeit, auf elektronischem Wege Widerspruch gegen einen Beschluss der Hauptversammlung zu Protokoll des Notars zu erklären. Der Widerspruch ist während der Hauptversammlung, d.h. von ihrer Eröffnung bis zu ihrer Beendigung, ausschließlich im Wege elektronischer Kommunikation über das SIMONA-InvestorPortal zu erklären. Ein persönliches Erscheinen in der Hauptversammlung ist für die Erklärung des Widerspruchs nicht erforderlich.

Weitere Angaben zur Einberufung

Gesamtzahl der Aktien und Stimmrechte

Das Grundkapital der Gesellschaft beträgt zum Zeitpunkt der Bekanntmachung der Einberufung der Hauptversammlung im Bundesanzeiger 15.500.000,00 EUR und ist eingeteilt in 600.000 auf den Inhaber lautende Stückaktien. Die Gesamtzahl der Aktien zum Zeitpunkt der Einberufung der Hauptversammlung beträgt demnach 600.000.

Jede Stückaktie gewährt eine Stimme. Die Gesamtzahl der Stimmrechte zum Zeitpunkt der Einberufung der Hauptversammlung beträgt demnach 600.000. Die Gesellschaft hält zum Zeitpunkt der Einberufung der Hauptversammlung keine eigenen Aktien.


Anmeldung und Teilnahme
Um an der virtuellen Hauptversammlung im Wege elektronischer Zuschaltung teilzunehmen und dort das Stimmrecht auszuüben, müssen die Aktionäre sich spätestens bis Freitag, den 29. Mai 2020, 24:00 Uhr, in Textform (§ 126b BGB) in deutscher oder in englischer Sprache angemeldet haben.

Anmeldestelle:
SIMONA AG
c/o Computershare Operations Center

80249 München
Telefax: +49 (0)89 30903-74675
E-Mail: anmeldestelle@computershare.de

Die Aktionäre haben darüber hinaus ihre Berechtigung zur Teilnahme an der Hauptversammlung und zur Ausübung des Stimmrechts nachzuweisen. Hierzu muss der Gesellschaft unter der vorstehend genannten Adresse ein in Textform (§ 126b BGB) in deutscher oder englischer Sprache durch das depotführende Institut erstellter Nachweis über den Anteilsbesitz bis zum Ablauf des 29. Mai 2020, 24:00 Uhr, zugehen. Der Nachweis muss sich auf den Beginn des 21. Tages vor der Hauptversammlung, also auf Freitag, den 15. Mai 2020, 0:00 Uhr, (Nachweisstichtag) beziehen. Im Verhältnis zur Gesellschaft gilt als Aktionär für die Teilnahme an der Hauptversammlung im Wege elektronischer Zuschaltung und die Ausübung des Stimmrechts nur, wer den Nachweis erbracht hat. Insbesondere haben Veräußerungen nach dem Nachweisstichtag für Inhalt und Umfang des gesetzlichen Teilnahme- und Stimmrechts des Veräußerers keine Bedeutung. Personen, die erst nach dem Nachweisstichtag Aktien erwerben, sind für die von ihnen gehaltenen Aktien nur dann teilnahme- und stimmberechtigt, wenn sie sich vom Veräußerer bevollmächtigen oder zur Rechtsausübung ermächtigen lassen.

Nach fristgerechtem Eingang der Anmeldung und des Nachweises des Anteilsbesitzes werden den Aktionären Zugangskarten für die elektronische Zuschaltung zur Hauptversammlung übersandt. Um den rechtzeitigen Erhalt der Zugangskarten sicherzustellen, bitten wir die Aktionäre, frühzeitig für die Übersendung der Anmeldung und des Nachweises ihres Anteilsbesitzes Sorge zu tragen. Eine elektronische Zuschaltung zur Hauptversammlung ist nur mit den auf der Zugangskarte angegebenen Zugangsdaten möglich.

Verfahren für die Stimmabgabe im Wege elektronischer Briefwahl
Aktionäre oder Aktionärsvertreter können das Stimmrecht nur im Wege elektronischer Kommunikation mittels elektronischer Briefwahl (oder über Vollmachtserteilung, einschließlich an die Stimmrechtsvertreter der Gesellschaft, hierzu die Hinweise unter „Stimmrechtsvertretung“) ausüben. Eine Teilnahme an der Hauptversammlung im Wege elektronischer Zuschaltung ist für die Ausübung des Stimmrechts nicht erforderlich. Es wird darauf hingewiesen, dass zur Stimmabgabe eine ordnungsgemäße Anmeldung zur Hauptversammlung in der vorstehend unter „Anmeldung und Teilnahme“ angegebenen Weise erforderlich ist und dass Aktionäre zur Stimmrechtsausübung die Zugangskarte benötigen, die ihnen nach ordnungsgemäßer Anmeldung und ordnungsgemäßem Nachweis des Anteilsbesitzes zur Hauptversammlung zugeschickt wird.

Die Stimmabgabe per elektronischer Briefwahl erfolgt sowohl vor als auch während der Hauptversammlung über das über die Internetseite der Gesellschaft unter www.simona.de/hv erreichbare SIMONA-InvestorPortal unter dem Punkt „Briefwahl“. Die Stimmabgabe ist für angemeldete Aktionäre oder Aktionärsvertreter ab Freitag, den 15. Mai 2020 (0:00 Uhr) – entsprechend dem Nachweisstichtag/„Record Date“ –, und damit bereits vor dem Beginn der Hauptversammlung am 05. Juni 2020 um 11:00 Uhr unter Verwendung der auf der ihnen zugesandten Zugangskarte angegebenen Zugangsdaten ebenfalls über die Internetseite der Gesellschaft unter www.simona.de/hv über das SIMONA-InvestorPortal unter dem Punkt „Briefwahl“ möglich. Die Möglichkeit zur Stimmabgabe endet nach dem Ende der Generaldebatte nach entsprechender Ankündigung durch den Versammlungsleiter.

Auch bevollmächtigte Intermediäre, Stimmrechtsberater, Aktionärsvereinigungen oder diesen nach § 135 Abs. 8 AktG gleichgestellte Personen können sich der elektronischen Briefwahl bedienen.

Weitere Hinweise zur Stimmabgabe per elektronischer Briefwahl finden sich auch auf den Zugangskarten, welche die ordnungsgemäß angemeldeten Aktionäre zugesandt bekommen. 

Stimmrechtsvertretung

Aktionäre, die nicht selbst per elektronischer Zuschaltung an der Hauptversammlung teilnehmen, können ihr Stimmrecht in der Hauptversammlung auch durch Bevollmächtigte, z. B. die depotführende Bank oder ein sonstiges Kreditinstitut, eine Aktionärsvereinigung oder andere Personen ihrer Wahl, ausüben lassen. Auch bei Erteilung einer Vollmacht bedarf es der ordnungsgemäßen Anmeldung durch den Aktionär oder den Bevollmächtigten sowie des Nachweises der Berechtigung. Bevollmächtigt ein Aktionär mehr als eine Person, so kann die Gesellschaft eine oder mehrere von diesen zurückweisen. Vollmachten bedürfen der Textform (§ 126b BGB) und können durch Erklärung gegenüber dem zu Bevollmächtigenden oder gegenüber der Gesellschaft erteilt werden. Für die Vollmachtserteilung gegenüber der Gesellschaft und die Übermittlung des Nachweises einer gegenüber dem zu Bevollmächtigenden erklärten Bevollmächtigung stehen folgende Postanschrift, Faxnummer und E-Mail-Adresse zur Verfügung:

SIMONA AG
c/o Computershare Operations Center
80249 München
Telefax: +49 (0)89 30903-74675
E-Mail: SIMONA-HV2020@computershare.de

Bei der Bevollmächtigung von Intermediären, also z.B. Kreditinstituten oder – soweit sie diesen nach § 135 AktG gleichgestellt sind – Aktionärsvereinigungen, Stimmrechtsberatern und Personen, die sich geschäftsmäßig gegenüber Aktionären zur Ausübung des Stimmrechts in der Hauptversammlung erbieten, können Besonderheiten gelten; die Aktionäre werden gebeten, sich in einem solchen Fall mit dem zu Bevollmächtigenden rechtzeitig wegen einer von ihm möglicherweise geforderten Form der Vollmacht abzustimmen. 

Intermediären, Aktionärsvereinigungen, Stimmrechtsberatern und diesen nach § 135 Abs. 8 AktG gleichgestellten Personen sowie sonstigen Aktionärsvertretern, die eine Mehrzahl von Aktionären vertreten, wird empfohlen, sich im Vorfeld der Hauptversammlung hinsichtlich der Ausübung des Stimmrechts mit der Anmeldestelle unter der oben genannten Adresse in Verbindung zu setzen.

Für den Widerruf oder die Änderung einer Vollmacht gelten die vorangehenden Sätze entsprechend.

Mit der Zugangskarte werden den Aktionären ein Vollmachtsformular und weitere Informationen zur Bevollmächtigung übersandt. Das Vollmachtsformular wird den Aktionären auch jederzeit auf Verlangen zugesandt und ist außerdem im Internet unter www.simona.de/hv abrufbar. Die Aktionäre werden gebeten, Vollmacht vorzugsweise mittels des von der Gesellschaft zur Verfügung gestellten Vollmachtsformulars zu erteilen.

Die Teilnahme des Bevollmächtigten im Wege elektronischer Zuschaltung sowie die Ausübung von Aktionärsrechten über das SIMONA-InvestorPortal setzt voraus, dass der Bevollmächtigte vom Vollmachtgeber die mit der Zugangskarte versandten Zugangsdaten erhält. Die Nutzung der Zugangsdaten durch den Bevollmächtigten gilt zugleich als Nachweis der Bevollmächtigung.

Im Übrigen bieten wir unseren Aktionären auch in diesem Jahr wieder an, sich durch einen Stimmrechtsvertreter der SIMONA AG vertreten zu lassen, der das Stimmrecht gemäß den Weisungen der Aktionäre ausübt. Auch in diesem Fall bedarf es der ordnungsgemäßen Anmeldung durch den Aktionär sowie eines Nachweises der Berechtigung. Der Stimmrechtsvertreter der Gesellschaft ist verpflichtet, weisungsgemäß abzustimmen. Ihm müssen daher neben der Vollmacht zusätzlich Weisungen für die Ausübung des Stimmrechts erteilt werden. Ohne eine ausdrückliche und eindeutige Weisung zu den einzelnen Gegenständen der Tagesordnung wird der Stimmrechtsvertreter der Gesell-schaft das Stimmrecht nicht ausüben. Aktionäre, die dem Stimmrechtsvertreter der Gesellschaft Voll-macht und Weisungen erteilen wollen, werden gebeten, hierzu ausschließlich das mit der Zugangskarte übersandte Vollmachtsformular zu verwenden; andere Formen der Vollmachts- und Weisungserteilung an den Stimmrechtsvertreter der Gesellschaft können nicht berücksichtigt werden. Vollmacht und Weisungen an den Stimmrechtsvertreter der Gesellschaft müssen der Gesellschaft unter der oben für die Vollmachtserteilung angegebenen Postanschrift, Faxnummer oder E-Mail-Adresse bis zum 04. Juni 2020, 18:00 Uhr, zugehen. Wir bitten um Verständnis, dass später eintreffende Vollmachten und Weisungen an den Stimmrechtsvertreter der Gesellschaft nicht mehr berücksichtigt werden können.

Rechte der Aktionäre gemäß §§ 122 Abs. 2, 126 Abs. 1, 127 AktG; § 1 Abs. 2 COVID-19-Gesetz

Ergänzungsverlangen (§ 122 Abs. 2 AktG)

Aktionäre, deren Anteile zusammen mindestens den zwanzigsten Teil des Grundkapitals oder den anteiligen Betrag von 500.000,00 EUR (das entspricht 19.355 Stückaktien) erreichen, können verlangen, dass Gegenstände auf die Tagesordnung gesetzt und bekannt gemacht werden (§ 122 Abs. 2 AktG). Jedem neuen Gegenstand muss eine Begründung oder eine Beschlussvorlage beiliegen. Das Verlangen ist schriftlich an den Vorstand zu richten und muss der Gesellschaft mindestens 30 Tage vor der Hauptversammlung, also bis spätestens Dienstag, 05. Mai 2020, 24:00 Uhr, zugehen. Etwaige Verlangen bittet die Gesellschaft an folgende Adresse zu richten:

SIMONA AG, Vorstand,
Teichweg 16, 55606 Kirn.

Für die Fristwahrung ist der Eingang des Antrags bei der Gesellschaft entscheidend. Die Antragsteller haben nachzuweisen, dass sie seit mindestens 90 Tagen vor dem Tag des Zugangs des Verlangens Inhaber der Aktien sind und dass sie die Aktien bis zur Entscheidung des Vorstandes über den Antrag halten.

Bekannt zu machende Ergänzungen der Tagesordnung werden – soweit sie nicht bereits mit der Einberufung bekannt gemacht wurden – unverzüglich nach Zugang des Verlangens im Bundesanzeiger bekannt gemacht und solchen Medien zur Veröffentlichung zugeleitet, bei denen davon ausgegangen werden kann, dass sie die Information in der gesamten Europäischen Union verbreiten. Sie werden außerdem unter www.simona.de unter dem Link www.simona.de/hv bekannt gemacht. Die geänderte Tagesordnung wird ferner gemäß § 125 Abs. 1 Satz 3 AktG mitgeteilt.

Gegenanträge und Wahlvorschläge (§§ 126 Abs. 1, 127 AktG)

Aktionäre können der Gesellschaft außerdem Gegenanträge zu einem Vorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat zu einem bestimmten Tagesordnungspunkt übersenden. Solche Anträge sind unter Angabe des Namens des Aktionärs und einer Begründung schriftlich, per Telefax oder per E-Mail an die nachstehende Postanschrift, Faxnummer oder E-Mail-Adresse zu richten:

SIMONA AG, Vorstand
Teichweg 16, 55606 Kirn
Fax: +49 (0) 67 52 14 738
E-Mail: ir@simona.de

Die mindestens 14 Tage vor dem Tag der Hauptversammlung, also bis spätestens Donnerstag, 21. Mai 2020, 24:00 Uhr, unter dieser Adresse eingegangenen Gegenanträge und eine etwaige Stellungnahme der Verwaltung werden den Aktionären im Internet unter www.simona.de unter dem Link www.simona.de/hv zugänglich gemacht (§ 126 Abs. 1 AktG). Für die Fristwahrung ist der Eingang des Gegenantrags bei der Gesellschaft entscheidend. Anderweitig adressierte Gegenanträge werden nicht berücksichtigt.

Unter bestimmten Umständen muss ein fristgemäß eingegangener Gegenantrag nicht zugänglich gemacht werden. Das gilt insbesondere dann, wenn sich der Vorstand durch das Zugänglichmachen strafbar machen würde, wenn der Gegenantrag zu einem gesetz- oder satzungswidrigen Beschluss der Hauptversammlung führen würde oder wenn die Begründung in wesentlichen Punkten offensichtlich falsche oder irreführende Angaben oder wenn sie Beleidigungen enthält. Die Begründung des Gegenantrags muss auch dann nicht zugänglich gemacht werden, wenn sie insgesamt mehr als 5.000 Zeichen beträgt.

Angesichts der rein virtuellen Durchführung der Hauptversammlung und der insoweit vorgesehenen Ausübung des Stimmrechts mittels elektronischer Briefwahl oder durch Vollmachtserteilung besteht kein Antragsrecht von Aktionären oder Aktionärsvertretern in der Hauptversammlung. Aktionäre oder Aktionärsvertreter können daher während der Hauptversammlung keine Gegenanträge zu Vorschlägen von Vorstand und/oder Aufsichtsrat zu bestimmten Punkten der Tagesordnung stellen und keine Wahlvorschläge zur Wahl von Aufsichtsratsmitgliedern oder von Abschlussprüfern unterbreiten. Gegenanträge und Wahlvorschläge werden im Rahmen der virtuellen Hauptversammlung jedoch als gestellt berücksichtigt, wenn der antragstellende oder den Wahlvorschlag unterbreitende Aktionär oder Aktionärsvertreter ordnungsgemäß zur Hauptversammlung angemeldet ist und wenn der Gegenantrag oder Wahlvorschlag bis spätestens Donnerstag, den 21. Mai 2020 (24:00 Uhr), unter der vorstehend genannten Adresse der Gesellschaft eingegangen ist. Anderweitig adressierte Gegenanträge und Wahlvorschläge, oder nach dem genannten Termin eingehende Gegenanträge und Wahlvorschläge werden nicht berücksichtigt.

Für den Vorschlag eines Aktionärs zur Wahl des Abschlussprüfers gelten die vorstehenden Sätze einschließlich der Angaben zur Adressierung sinngemäß mit der Maßgabe, dass der Vorstand den Wahlvorschlag auch dann nicht zugänglich machen muss, wenn der Vorschlag nicht den Namen, ausgeübten Beruf und Wohnort des Vorgeschlagenen sowie seine Mitgliedschaft in anderen gesetzlich zu bildenden Aufsichtsräten und vergleichbaren in- und ausländischen Kontrollgremien von Wirtschaftsunternehmen angibt (§ 127 AktG).

Diejenigen Anträge und Wahlvorschläge von Aktionären, die von der Gesellschaft in der Haupt¬ver-sammlung berücksichtigt werden, werden spätestens ab Montag, dem 25. Mai 2020, 14:00 Uhr, im passwortgeschützten Internetservice des über www.simona.de/hv erreichbaren SIMONA-InvestorPortals (sowohl im Bereich „Briefwahl“ als auch im Bereich „Weisung an den Stimmrechtsvertreter“) als Menüpunkte für die Abstimmung zur Verfügung stehen. Auch die Formulare im Internet unter www.simona.de/hv werden ab diesem Zeitpunkt in aktualisierter Form zur Verfügung stehen.

Auskunftsrecht; Fragemöglichkeit im Wege elektronischer Kommunikation

Das Auskunftsrecht der Aktionäre (§ 131 Abs. 1 AktG) ist im Falle einer virtuellen Hauptversammlung nach § 1 Abs. 2 des COVID-19-Gesetzes erheblich eingeschränkt. Die Aktionäre oder Aktionärs¬vertreter haben lediglich die Möglichkeit, Fragen im Wege elektronischer Kommunikation zu stellen (§ 1 Abs. 2 Satz 1 Nr. 3 des COVID-19-Gesetzes). Der Vorstand kann zudem mit Zustimmung des Aufsichtsrates festlegen, dass Fragen spätestens am zweiten Tag vor der Hauptversammlung einzureichen sind.

Der Vorstand hat mit Beschluss vom 02. April 2020 mit Zustimmung des Aufsichtsrats vom 23. April 2020 gemäß § 1 Abs. 2 Satz 2, zweiter Halbsatz, des COVID-19-Gesetzes entschieden, dass Fragen bis spätestens Mittwoch, 03. Juni 2020 (24:00 Uhr), im Wege elektronischer Kommunikation bei der Gesellschaft einzureichen sind. Fragen sind ausschließlich in deutscher Sprache einzureichen. Nach Ablauf der vorstehend genannten Frist oder nicht in deutscher Sprache eingereichte Fragen werden nicht berücksichtigt. Zugleich hat der Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrates entschieden, dass nur solche Aktionäre oder Aktionärsvertreter die Möglichkeit haben, Fragen zu stellen, die sich bis spätestens Freitag, 29. Mai 2020 (24:00 Uhr), in der vorstehend unter „Anmeldung und Teilnahme“ angegebenen Weise bei der Gesellschaft ordnungsgemäß angemeldet haben.

Die Einreichung von Fragen kann nur durch angemeldete Aktionäre oder Aktionärsvertreter unter Verwendung der auf der ihnen zugesandten Zugangskarte angegebenen Zugangsdaten über die Internetseite der Gesellschaft unter www.simona.de/hv über das SIMONA-InvestorPortal unter dem Punkt „Fragen“ erfolgen.

Der Vorstand entscheidet gemäß § 1 Abs. 2 Satz 2, des COVID-19-Gesetzes – abweichend von § 131 AktG – nach pflichtgemäßem, freien Ermessen über die Beantwortung von Fragen. Ausweislich der Gesetzesbegründung zu § 1 Abs. 2 Satz 2 des COVID-19-Gesetzes hat die Verwaltung keinesfalls alle Fragen zu beantworten, sie kann Fragen zusammenfassen und im Interesse der anderen Aktionäre sinnvolle Fragen auswählen. Sie kann dabei Aktionärsvereinigungen und Institutionelle Investoren mit bedeutenden Stimmanteilen bevorzugen.

Die Beantwortung eingereichter Fragen erfolgt in der Hauptversammlung am 05. Juni 2020.

Es ist derzeit vorgesehen, die Fragensteller im Rahmen der Fragenbeantwortung grundsätzlich namentlich zu nennen, sofern diese der namentlichen Nennung nicht ausdrücklich widersprochen haben.

Hinweise zum Datenschutz

Wenn Sie sich für die Hauptversammlung anmelden oder eine Stimmrechtsvollmacht erteilen, erheben wir personenbezogene Daten über Sie und/oder über Ihren Bevollmächtigten. Dies geschieht, um Aktionären die Ausübung ihrer Rechte im Rahmen der Hauptversammlung zu ermöglichen. Die SIMONA AG verarbeitet Ihre Daten als Verantwortlicher unter Beachtung der Bestimmungen der EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) sowie weiterer maßgeblicher Gesetze. Einzelheiten zum Umgang mit Ihren personenbezogenen Daten und zu Ihren Rechten gemäß der DSGVO finden Sie im Internet unter www.simona.de unter dem Link www.simona.de/service/datenschutzerklaerung

Informationen nach § 124a AktG

Diese Einberufung, die der Hauptversammlung zugänglich zu machenden Unterlagen und die weiteren in § 124a AktG genannten Informationen sind im Internet unter www.simona.de unter dem Link www.simona.de/hv zugänglich. Dort werden nach der Hauptversammlung auch die festgehaltenen Abstimmungsergebnisse veröffentlicht.

SIMONA-InvestorPortal

 

Hier  geht es ab dem 15. Mai 2020 um 00:00 Uhr zum passwortgeschützten SIMONA-InvestorPortal.

Kirn, im April 2020

Diese Einladung wurde am 28.04.2020 im Bundesanzeiger veröffentlicht.

Gegenanträge zur SIMONA Hauptversammlung 2020

Zur Hauptversammlung der SIMONA AG am 5. Juni 2020 wurden bisher keine Gegenanträge gestellt.

Rede von Matthias Schönberg, Vorsitzender des Vorstandes der SIMONA AG, Kirn, anlässlich der Hauptversammlung am 05. Juni 2020 in Kirn

- Es gilt das gesprochene Wort -

Sehr geehrte Aktionäre und Gäste, 

wir als Vorstand der SIMONA AG begrüßen Sie sehr herzlich zu unserer Hauptversammlung. Ich danke Ihnen für Ihr Interesse an unserer Gesellschaft und vor allem dafür, dass Sie sich auf die neue Erfahrung einer virtuellen Versammlung einlassen. 

In meinem Vortrag möchte ich Sie über das Geschäftsjahr 2019 informieren, die Umsatz- und Ergebnisentwicklung sowie die Bilanz. Im Anschluss gehe ich auf die bisherige Entwicklung in 2020, den Ausblick für das Jahr sowie unsere mittel- und langfristige Strategie ein.

2019 war für die SIMONA AG ein Jahr des Wandels, zum August traten wir mit einem komplett neuen Vorstand an, es wurden Projekte aufgesetzt, unser europäisches Geschäft neu zu strukturieren und so die Profitabilität langfristig zu verbessern. 

 

Parallel dazu hat sich das wirtschaftliche Klima vor allem zur Mitte des Jahres weltweit stark eingetrübt, sodass wir sehr schnell und effektiv auf die Kostenbremse treten mussten.

Angesichts dieser zahlreichen Herausforderungen sind wir zufrieden mit unserem Geschäftserfolg in 2019:

Mit einem Umsatz von 432 Mio. EUR konnten wir einen erneuten Rekord aufstellen. Er liegt zwar leicht unter dem unteren Ende unserer Umsatzprognose von 435 Mio. EUR. Jedoch sehen wir angesichts der schlechten Absatzmonate im Spätsommer 2019 die 432 Mio. EUR als ein gutes Ergebnis an. 

Insgesamt sind wir damit um 3,5% gewachsen, das entspricht 14,6 Mio. EUR, welches im Wesentlichen aus der erstmaligen ganzjährigen Konsolidierung der im Sommer 2018 erworbenen Gesellschaft PMC in den USA herrührt.

Zusammengefasst haben wir in Europa in Folge von Qualitätsproblemen und steigendem Preisdrucks einen Umsatzrückgang im Bereich der Kunststoffplatten – von 5,7 Mio. EUR verzeichnet, welcher durch organisches Wachstum im Rohr- und Formteilgeschäft sowie in den USA überkompensiert werden konnte.

Im Einzelnen hat sich unser Geschäft in 2019 vor allem in Italien und Frankreich abgeschwächt, während wir in der D-A-CH-Region vor allem dank eines guten Rohr- und Formteilgeschäftes wachsen konnten. Im dritten Quartal verspürten wir einen stark rückläufigen Auftragsbestand, auf den wir im September kurzfristig mit einer zweimonatigen Kurzarbeit im Kirner Werk und der Verwaltung reagiert haben. 

In Nordamerika verhalf die steigende Nachfrage nach Produkten für die Luftfahrt zu einem Umsatzanstieg. Hingegen ging der Absatz mit Platten für die Caravan-Industrie infolge einer Branchenschwäche stark zurück. 

In Asien und der Pazifik-Region konnte SIMONA den Umsatz von 31 Mio. EUR trotz nachlassender Konjunktur gut behaupten. 

In 2019 hat unser Absatz in Europa 62% des Gesamtumsatzes betragen, der Anteil Amerikas erhöhte sich von 28 auf 31 %, Asien verblieb bei 7%.

Diese Entwicklung möchte ich gern mit der Situation unserer Absatzmärkte spiegeln, die ich in 3 großen Blöcken darstellen möchte:

 

A) Die Chemische Prozessindustrie (CPI) stellt eine Hauptzielgruppe dar und erwirbt sowohl Platten als auch Rohre & Formteile von uns zum Bau von Behältern und Apparaten für Chemieanlagen. 

In 2019 ist allein der Auftragseingang der deutschen Unternehmen in dieser Branche von 4,0 Mrd. EUR auf 3,2 Mrd. EUR um 20% eingebrochen. Neben der Chemischen Prozessindustrie beliefern wir den Maschinenbau, der sich aufgrund geopolitischer Unsicherheiten in Europa negativ entwickelt hat. In diesen beiden Zielmärkten - CPI und Maschinenbau - konnten wir als SIMONA AG in 2019 einen stabilen Absatz vorweisen.

B) Die Bauindustrie beliefern wir mit Rohren und Formteilen sowie mit Platten. Die wachsende Bauwirtschaft sowie steigende Infrastrukturausgaben führten auch zu einem Wachstum bei uns um ca. 5%. Das Werbegeschäft – Signs and Display – ist ein bestenfalls stagnierender Markt, in dem wir unter den Folgen von Qualitäts- und Kostenproblemen in 2019 litten. Die Qualitätsthemen konnten bereinigt werden, und unsere Kostensenkungen in Europa führten zu einem Wachstum der Produkte für diesen Teilmarkt im ersten Quartal in 2020!

C) Unter der Bezeichnung „Mobility“ beliefern wir die Automobil-, Flugzeug und Bahnindustrie. In allen drei Feldern konnten wir in 2019 wachsen – im Automobilsegment profitierten wir von einer hohen Ausstattungsrate neuer Fahrzeugmodelle, die sich v.a. in China gut verkaufen. 

 

Ich möchte nun auf das Ergebnis der SIMONA AG im Jahr 2019 eingehen.

 

Sehr geehrte Aktionäre!

Das Umsatzwachstum von 3,5% habe ich soeben beschrieben. 

Eine Verbesserung unseres Produktmix führte zu einer Erhöhung unserer Bruttomarge mit einer um 3,4% auf 52,4% gesunkenen Materialquote. 

Der erhöhte Personalaufwand sowie die gestiegenen Abschreibungen sind vor allem auf den Ausbau unseres wachsenden Rohr- und Formteil-Geschäftes zurückzuführen. 

Die Sonstigen Aufwendungen nahmen um 6,1 Mio. EUR zu, dieser Anstieg ist im Wesentlichen auf erhöhten Instandhaltungsbedarf sowie Beratungskosten in Europa zurückzuführen. 

Auch wenn unser EBIT-Ergebnis mit einer Marge von 6,8% im Zielkorridor von 6-8% lag, konnten wir nicht an das Vorjahres-Rekordergebnis anknüpfen. Mit einem EBIT von 29,4 Mio. EUR lagen wir um 3,8 Mio. EUR unter dem 2018er Ergebnis. Während wir in Nordamerika wiederum das Ergebnis verbessern konnten und in Asien trotz sehr schwieriger Rahmenbedingungen noch ein positives Ergebnis erzielten, lag Europa weit unter den Erwartungen und unter dem Vorjahr. 

Das Finanzergebnis verschlechterte sich leicht um 0,5 Mio. EUR aufgrund von Währungsschwankungen. Der Jahresüberschuss für 2019 beträgt somit 20,6 Mio. EUR.

 

Lassen Sie uns nun einen Blick auf die Bilanz werfen:

Auf der Aktivseite spiegeln sich im Wesentlichen die Investitionen in Extrusionsanlagen für Kirn und die USA wider sowie der Erwerb einer Spritzgussmaschine für das Werk in Ringsheim. Die Sachanlagen sind damit von 129 auf 139 Mio. EUR gestiegen. Durch die Verbuchung aktiver latenter Steuern in Höhe von 9,8 Mio. EUR - v.a. aus der Erhöhung der Pensionsrückstellungen - stiegen die sonstigen langfristigen Vermögensgegenstände von 11,8 auf 23,2 Mio. EUR an. 

Fortschritte konnten wir im Working Capital erzielen, wir haben die Forderungen trotz gestiegener Umsätze um 4,3 Mio. EUR abbauen und die Vorräte um 2,7 Mio. EUR verringern können. 

Unser Zahlungsmittelbestand stieg um 16 Mio. EUR auf 68,4 Mio. EUR an. 

In Summe beträgt unsere Bilanzsumme nunmehr 430,2 Mio. EUR und liegt damit um 30 Mio. EUR über dem Wert von 2018.

 

Die Passivseite unserer Bilanz weist Pensionsrückstellungen von 136,2 Mio. EUR aus, der Anstieg um 31,8 Mio. EUR ist eine Konsequenz der Zinsentwicklung. Durch die Anwendung eines IFRS-Zinssatzes von 0,91% statt 1,9% zuvor, musste der Wert der Rückstellung stark angepasst werden. Der durch die Zuführung entstehende Aufwand von 19 Mio. EUR wurde gegen das Eigenkapital gebucht. In der Folge sinkt unsere Eigenkapitalquote von 55% auf 50%. Die erstmalige Verbuchung langfristiger Leasingverbindlichkeiten führte auch zu einem Aufbau „sonstiger Schulden“ von 19,1 auf 24,4 Mio. EUR. 

 

Aus operativer Tätigkeit ist uns ein Cashflow von 51,6 Mio. EUR zugeflossen, nach Abzug der Investitionen von 23,2 Mio. EUR können wir somit einen Free Cashflow von 28,4 Mio. EUR ausweisen.

Dieser Cashflow in Einklang mit unserer weiterhin sehr hohen Eigenkapitalquote von 50%, einem Zahlungsmittelbestand von 68 Mio. EUR und unbeanspruchten Kreditlinien von 17 Mio. EUR verbürgt eine sehr solide Finanzposition.

 

Somit wären wir in der Lage, eine unveränderte Dividende von 14 EUR je Aktie auszuzahlen. Angesichts der dramatischen Entwicklungen in der Weltwirtschaft, die durch die Corona-Krise ausgelöst wurden, sowie unserer Verantwortung den Mitarbeitenden und Aktionären gegenüber, haben wir uns als Vorstand jedoch entschieden, eine reduzierte Dividende von 10 EUR je Aktie vorzuschlagen und der Aufsichtsrat hat dem zugestimmt. Wir sind überzeugt, damit dem Recht und Wunsch der Aktionäre auf Teilhabe an unserem soliden 2019er Ergebnis Rechnung zu tragen - die so in den Genuss einer Dividendenrendite von immerhin noch 2% kommen - aber auch der aktuellen Unsicherheit gerecht zu werden. 

Sehr geehrte Aktionäre, 

wie hat sich die SIMONA Aktie im Börsenjahr 2019 entwickelt? Mit einem Kursplus von 2,2 Prozent gegenüber dem Jahresanfang zeigte sie zwar eine bessere Entwicklung als 2018, jedoch deutlich schlechter als der Leitindex DAX. Sie wissen, dass die oft uneinheitliche Kursentwicklung auch einem geringen Handelsvolumen aufgrund geringen Streubesitzes geschuldet ist. Die Kursentwicklung 2020 war von den Börsenturbulenzen rund um das Corona-Virus und dem Öl-Streit bestimmt. Gestern notierte die Aktie bei 515 EUR.

 

Liebe Aktionäre,

es ist unsere solide Finanzposition, die uns in einem sehr schwierigen Jahr 2020 sehr zu Gute kommt. 

Glaubhaft können wir Ihnen, unseren Mitarbeitenden, unseren Kunden und Lieferanten versichern, dass die SIMONA AG ausreichend Liquidität und Zugriff auf Kreditmittel besitzt, um (sicher) durch die Corona-Krise zu manövrieren. 

Ein starkes Ergebnis im ersten Quartal 2020 mit einer EBIT-Marge von 8,9% gibt uns darüber hinaus noch Kraft, um ein herausforderndes zweites Quartal zu managen. 

Bereits im September letzten Jahres haben wir unsere Prozesse zur Kosten- und Investitionskontrolle stark verschärft. Wir haben geplante Einstellungen verschoben, haben ausgeschiedene Mitarbeitende in vielen Fällen nicht ersetzt und Kosten in Kategorien wie Marketing, Reise und ähnliches reduziert. 

In den letzten Wochen haben wir sowohl in den USA als auch in Europa unterausgelastete Werksteile temporär geschlossen. Mitarbeitende haben dafür überwiegend Urlaub genommen, ihre Arbeitskonten reduziert oder sind in wenigen Fällen in die Kurzarbeit gegangen. 

Der Absatz von Stäben und transparenten Kunststoffplatten ist nach wie vor hoch. Diese transparenten Platten erleben zurzeit geradezu einen Boom, da sie im Einzelhandel, in Büros und zahlreichen anderen Einrichtungen genutzt werden, um den Betrieb unter Einhaltung der neuen Hygienevorschriften zu gewährleisten. 

Der von Corona am stärksten betroffene Unternehmensbereich ist die Produktion von Teilen für Flugzeugsitze bei Boltaron in den USA. Der dortige Absatzeinbruch wird auf Sicht - und das heißt in den nächsten 2-3 Jahren - nur schwer zu kompensieren sein. Unsere Teams arbeiten mit Hochdruck an Alternativanwendungen.

Die bereits im letzten Jahr begonnenen Initiativen zur Ergebnisverbesserung in Europa sind in Umsetzung. Es wurde ein Investitionsprogramm in Höhe von 10-15 Mio. EUR verabschiedet das in die Effizienzsteigerung unseres Kirner Werkes investiert wird. Dadurch möchten wir die Wettbewerbsfähigkeit erhöhen und den Bereich der Kunststoffplatten wieder auf den Wachstumspfad bringen. 

Trotz all dieser guten Initiativen und Entwicklungen können und möchten wir zurzeit keine konkrete Umsatz- und Ergebnisprognose für das Jahr 2020 abgegeben – zu viel hängt vom Verlauf des dritten Quartals ab. 

Ein mögliches Szenario möchte ich wie folgt darstellen:

In Asien sehen wir eine langsame, aber stete Erholung, sodass wir einen Umsatz von 85% des Vorjahres anstreben. 

Das europäische Geschäft liegt nunmehr im zweiten Monat in Folge ca. 20% unter Vorjahr. Umsatzeinbußen von ca. 10% für das Gesamtjahr werden wir in Europa wohl nicht mehr vermeiden können. 

Sehr schwierig ist die Situation in Amerika, wo wir zurzeit eher 40-60% unter Vorjahr liegen, wobei die 60% auf unsere stark vom Flugzeuggeschäft abhängige Gesellschaft Boltaron zutrifft. Hier weist ein realistisches Szenario auf einen Umsatzeinbruch von 30% gegenüber 2019 hin.

 

Dieses führt mich nun zu unseren strategischen Maßnahmen.

 

Unter der Überschrift „Fokus“ haben wir 3 Stoßrichtungen festgelegt, an denen wir in den nächsten Jahren arbeiten möchten:

 

1. Fokus auf Kunden- und Anwendungsorientierung

Gegenüber unserem Wettbewerb möchten wir durch unseren besonderen Endkundenfokus hervorstehen. Wir sind bereits sehr kundenorientiert. Wir liefern in Branchen hinein, die ich bereits beschrieben habe: Chemischer Anlagenbau, Maschinenbau, Orthopädie, Fischzucht, Umwelttechnik, Werbematerialien, Tiefbau und viele mehr. Dabei verlassen wir uns in vielen Fällen auf unsere Großhändler und Vertriebspartner. Diese Kunden möchten wir nunmehr noch mehr als bisher darin unterstützen, die spezifischen Bedarfe unserer strategischen Anwendungsfelder zu verstehen und Nachfragetrends zu antizipieren. So wird SIMONA die Partnerschaft zu den Händlern vertiefen, gleichzeitig aber auch ein technischer Partner des Endkunden werden. Damit erzielen wir eine stärkere Innovationskraft, eine höhere Endkundenbindung und letztendlich eine tiefere Wertschöpfung. Diesen Weg möchten wir weltweit gehen, jedoch in Europa beginnen. Er wird zu einer neuen Aufbau- und Ablauforganisation in Europa führen, um all unsere Prozesse auf diese Endanwendungen auszurichten. 

Zu unseren Fokus-Anwendungen gehört auch die Aquakultur/Fischzucht und zwar spezifisch der Bau landbasierter Meeresfisch-Zuchtbetriebe. Dieser Markt wird wachsen, begünstigt durch das Bevölkerungswachstum, die Mikroplastikproblematik, den Trend zur gesunden Ernährung und der Überfischung der Weltmeere. Dieser Markt ist relativ neu, noch nicht verteilt und bislang wenig reguliert. Er ist durch OEM/End-Nutzer getrieben und bietet uns gute Eintrittschancen. Wir freuen uns daher, gestern eine Akquisition im Anwendungsgebiet Fischzucht bekanntgegeben zu haben. SIMONA wird zum 1.7.2020 einen Anteil von 75 Prozent an der Stadpipe AS in Norwegen erwerben und so einen wichtigen Schritt zu einem Systemanbieter in diesem Markt machen. Stadpipe hat eine starke Stellung im Markt der Planung, Produktion und Installation von Rohrleitungssystemen für die Aquakultur aber auch Fischerei und Öl und Gas. Das Unternehmen beschäftigt an zwei Standorten in Norwegen ca. 50 Mitarbeitende. Das Produktprogramm umfasst vor allem Rohre, Formteile, vorgefertigte Bauteile sowie Tanks aus Polyethylen (PE). Stadpipe passt aufgrund seiner hohen Anwendungsorientierung, Erfahrung und Kompetenz hervorragend zu SIMONA und ergänzt unser Produktprogramm. In Zukunft wollen wir gemeinsam das Geschäft international ausbauen. SIMONA Stadpipe wird der einzige Anbieter im Markt sein, der sowohl Platten als auch Rohre und Formteile anbieten kann. Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit und heißen unsere neuen 50 Mitarbeitenden in Norwegen herzlich in der SIMONA-Familie willkommen!

 

2. Fokus auf Prozessorientierung

Auch wir können uns intern weiter verbessern, indem wir unsere Prozesse hinterfragen, neugestalten und den Marktanforderungen anpassen. Unser europäisches Team hat jüngst sämtliche existierenden Kern-Prozesse analysiert und Idealprozesse entworfen. 

Dank der neuen Prozesse, die wir über die nächsten Jahre ausrollen werden, möchten wir unsere Zusagen besser einhalten können, nachhaltiger planen und auch schneller auf Kundenwünsche reagieren können. 

Intern heißt es für uns auch, dass wir unsere Disziplin sowohl im Ablauf als auch bei der Durchführung von Projekten verbessern werden. Begleitet werden soll diese Initiative von einem Trainingsprogramm zur kontinuierlichen Verbesserung auf allen Ebenen sowie zum Projektmanagement. 

 

3. Fokus auf globales Handeln

SIMONA wird auch weiterhin regional organisiert sein, und die regionalen Geschäftsleiter werden die komplette Verantwortung für ihr Geschäft haben. Jedoch haben wir Kunden, Lieferanten, Produkte sowie Ressourcen, die wir global teilen und die wir koordinieren müssen. Zu diesem Zweck haben wir strategische Projekte ins Leben gerufen, die wir in globalen Teams managen. Diese reichen von der koordinierten Bearbeitung globaler Branchen über die Erstellung einer Nachfolgeplanung der Managementpositionen bis hin zu einer Abstimmung der Produktionsverfahren. 

Auf der Ebene der Konzernleitung haben wir ein Globales Management Team institutionalisiert, in dem neben dem Vorstand der SIMONA AG auch die Leiter der Geschäfte in Asien und Amerika vertreten sind.  Hierzu haben wir die Verantwortlichkeiten und Genehmigungsprozesse neu definiert, um globale Themen auch global entscheiden zu können. 

 

Den Prinzipien und Traditionen, die die SIMONA groß und erfolgreich gemacht haben, bleiben wir treu: Die gewachsenen Kunden- und Marktbeziehungen, die feste Verankerung in der Region des Kirner Landes, unser Motto „SIMONA – a company like a friend“ und der vertrauensvolle Umgang mit unseren Aktionären!

 

Ich möchte im Namen des Vorstandes vor allem an dieser Stelle unseren Mitarbeitenden danken, die uns über die Jahre die Treue gehalten haben und zu unseren Erfolgen jeden Tag sehr maßgeblich beitragen.  Gerade jetzt spüren wir einen sehr starken Zusammenhalt in unserer SIMONA-Mannschaft, der uns allen Halt und Vertrauen für die Zukunft gibt. Dem Aufsichtsrat, der uns als Vorstand stets unterstützt, herausfordert und als guter Diskussionspartner dient, danke ich auch im Namen meiner Kollegen ebenfalls. 

 

Ich danke Ihnen sehr für Ihre Aufmerksamkeit.

Abstimmungsergebnisse zur Hauptversammlung 2020

Präsenz der Hauptversammlung 2020 am 05.06.2020:

Vertretenes Grundkapital in Stimmen (inkl. Briefwahlstimmen): 482.045
Vertretenes Grundkapital in Prozent (inkl. Briefwahlstimmen): 80,34 %

Abstimmungsergebnis zu Punkt 2 der Tagesordnung

Beschlussfassung über die Verwendung des Bilanzgewinns - angenommen

Es wurden für: 482.040 Aktien gültige Stimmen abgegeben
Dies sind: 80,34 % des Grundkapitals
Abgegebene JA- Stimmen: 482.006 dies entspricht: 99,99 %
Gegen NEIN- Stimmen: 34 dies entspricht: 0,01 %

Abstimmungsergebnis zu Punkt 3 der Tagesordnung

Beschlussfassung über die Entlastung des Vorstandes für das Geschäftsjahr 2019 - angenommen

Es wurden für: 412.219 Aktien gültige Stimmen abgegeben
Dies sind: 68,70 % des Grundkapitals
Abgegebene JA- Stimmen: 412.175 dies entspricht: 99,99 %
Gegen NEIN- Stimmen: 44 dies entspricht: 0,01 %

Abstimmungsergebnis zu Punkt 4 der Tagesordnung

Beschlussfassung über die Entlastung des Aufsichtsrates für das Geschäftsjahr 2019 - angenommen

Es wurden für: 482.045 Aktien gültige Stimmen abgegeben
Dies sind: 80,34 % des Grundkapitals
Abgegebene JA- Stimmen: 482.001 dies entspricht: 99,99 %
Gegen NEIN- Stimmen: 44 dies entspricht: 0,01 %

Abstimmungsergebnis zu Punkt 5 der Tagesordnung

Wahl des Abschlussprüfers und des Konzernabschlussprüfers für das Geschäftsjahr 2019 - angenommen

Es wurden für: 482.045 Aktien gültige Stimmen abgegeben
Dies sind: 69,55 % des Grundkapitals
Abgegebene JA- Stimmen: 481.941 dies entspricht: 99,98 %
Gegen NEIN- Stimmen: 104 dies entspricht: 0,02 %

Dividendenbekanntmachung nach Hauptversammlung 2020

Dividende für das Geschäftsjahr 2019

SIMONA AG, Kirn
- ISIN: DE 0007239402 // WKN: 723940 -

Dividendenbekanntmachung

Die ordentliche Hauptversammlung unserer Gesellschaft vom 05. Juni 2020 hat beschlossen, den Bilanzgewinn des Geschäftsjahres 2019 in Höhe von 9.952.881,84 EUR wie folgt zu verwenden:

Zahlung einer Dividende von 10,00 EUR je Aktie 6.000.000,00 EUR
Vortrag auf neue Rechnung 3.952.881,84 EUR
Bilanzgewinn 9.952.881,84 EUR

Die Dividende wird beginnend ab dem 10. Juni 2020 nach Abzug von 25 Prozent Kapitalertragsteuer zuzüglich des auf die Kapitalertragsteuer entfallenden Solidaritätszuschlages von 5,5 Prozent (insgesamt 26,375 Prozent) sowie gegebenenfalls Kirchensteuer auf die Kapitalertragsteuer über die Depotbanken ausgezahlt. Zahlstelle ist die Commerzbank AG, Frankfurt am Main.

Der Abzug der Kapitalertragsteuer und des Solidaritätszuschlages sowie gegebenenfalls der Kirchensteuer entfällt bei Aktionären, die ihrer Depotbank eine Nichtveranlagungsbescheinigung des für sie zuständigen Finanzamtes eingereicht haben. Das Gleiche gilt ganz oder teilweise für Aktionäre, die ihrer Depotbank einen Freistellungsauftrag eingereicht haben, soweit der in diesem Auftrag angeführte Freistellungsbetrag nicht durch andere Erträge aus Kapitalvermögen bereits aufgebraucht ist.

Bei beschränkt steuerpflichtigen Aktionären kann sich die einbehaltene Kapitalertragsteuer einschließlich des Solidaritätszuschlags auf Antrag nach Maßgabe bestehender Doppelbesteuerungsabkommen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und dem betreffenden Staat ermäßigen.

Kirn, im Juni 2020
SIMONA AG
Der Vorstand

Diese Dividendenbekanntmachung wurde am 09.06.2020 im Bundesanzeiger veröffentlicht.

Unsere Finanzberichte finden Sie hier.

Einladung zur Jahreshauptversammlung 2020

Vollmacht/Weisungen an Stimmrechtsvertreter der Gesellschaft

Dieses Formular ersetzt nicht die ordnungsgemäße Anmeldung zur Versammlung.

Bitte beachten Sie die Hinweise im Dokument.

SIMONA Hauptversammlung 2020

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